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Wir übernehmen Verantwortung

Als Stilllegungsabfälle werden allgemein die Abfälle bezeichnet, die bei der Stilllegung bzw. dem Abriss einer technischen Einrichtung anfallen. Meist wird dieser Begriff jedoch in der Kerntechnik, und zwar im Zusammenhang mit dem Rückbau von Kernkraftwerken verwendet. In diesem Falle versteht man darunter normalerweise die bei diesen Tätigkeiten anfallenden radioaktiven Abfälle, die letztendlich in ein geologisches Tiefenlager verbracht werden müssen. Im weiteren Sinne gehören jedoch auch solche Abfälle dazu, die aufgrund ihres geringen Aktivitätsgehalts wiederverwendet oder auf konventionelle Weise beseitigt werden können, zum Beispiel Bauschutt. Nicht zu den Stilllegungsabfällen werden die abgebrannten Brennelemente gezählt, die vor Beginn der Abrissarbeiten aus dem Reaktor entfernt werden.


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Tiefenlagerung von A - Z

Das Online-Glossar erläutert die ständig angewendeten Begriffe rund um die geologische Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle aus Biologie, Chemie, Geologie, Kerntechnik und Physik. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zur Kernenergie, zu Gewässerschutz, Raumplanung soweit sie die geologische Tiefenlagerung betreffen aufgeführt. Wir hoffen, dass dieses Nachschlagewerk allen Interessierten, Mitwirkenden in den Regionalkonferenzen und unseren Mitgliedern eine verlässliche Lesehilfe in einer der wichtigsten Diskussionen in unserem Land ist.

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Quellenverzeichnis

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