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Als Kristallin bezeichnet man in der Geologie Gesteine, die aus kristallisiertem Material bestehen. Das Gegenteil ist amorph. Der Begriff wird auch verwendet, um geologische Komplexe zu benennen, die aus magmatischen oder metamorphen Gesteinen bestehen. Dies sind erdgeschichtlich relativ alte Gesteine, die bei Prozessen der Gebirgsbildung tief versenkt und durch Erosion später an die Erdoberfläche gelangt sind. In diesen Fällen findet man heute an der Erdoberfläche Gesteine aufgeschlossen, die ehemals mehrere Kilometer tief in der Erdkrustelagen. Auch erdgeschichtlich viel jüngere Gebirge wie die Alpen enthalten Kristallin, denn einerseits wurden durch tektonische Prozesse Gesteinseinheiten, die früher tief in der Erdkruste lagen, rasch an die Erdoberfläche transportiert und andererseits sind ehemals an der Erdoberfläche liegende Gesteinseinheiten in die Tiefe geraten. Dadurch wurden sie teilweise aufgeschmolzen und können das Material für Magmatite liefern, die in höhere Krustenschichten aufsteigen und dort erstarren.


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Tiefenlagerung von A - Z

Das Online-Glossar erläutert die ständig angewendeten Begriffe rund um die geologische Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle aus Biologie, Chemie, Geologie, Kerntechnik und Physik. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zur Kernenergie, zu Gewässerschutz, Raumplanung soweit sie die geologische Tiefenlagerung betreffen aufgeführt. Wir hoffen, dass dieses Nachschlagewerk allen Interessierten, Mitwirkenden in den Regionalkonferenzen und unseren Mitgliedern eine verlässliche Lesehilfe in einer der wichtigsten Diskussionen in unserem Land ist.

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Quellenverzeichnis

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