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Vor rund 175 Mio. Jahren, während der Jurazeit, lagerte sich am Grund eines flachen Meeres feiner Schlamm aus Tonpartikeln ab. Daraus entstand der Opalinuston. Das tonige Sedimentgestein ist in Teilen der Nordschweiz gleichförmig abgelagert. Es enthält in der Tiefe noch zehn bis zwanzig Gramm gelöste Salze pro Liter Porenwasser aus ursprünglichem Meerwasser. Weil solche Anteile von Meerwasser seit vielen Millionen Jahren im Gestein erhalten geblieben sind, gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich die Eigenschaften des Gesteins auch bis in einer Million Jahre kaum verändern werden. Im Rahmen der Etappe 1 des SGT hat die Nagra den Opalinuston als mögliches Wirtgestein für ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle vorgeschlagen. Der Opalinuston hat wegen seiner geringen Durchlässigkeit eine sehr gute Barrierenwirkung.


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Tiefenlagerung von A - Z

Das Online-Glossar erläutert die ständig angewendeten Begriffe rund um die geologische Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle aus Biologie, Chemie, Geologie, Kerntechnik und Physik. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zur Kernenergie, zu Gewässerschutz, Raumplanung soweit sie die geologische Tiefenlagerung betreffen aufgeführt. Wir hoffen, dass dieses Nachschlagewerk allen Interessierten, Mitwirkenden in den Regionalkonferenzen und unseren Mitgliedern eine verlässliche Lesehilfe in einer der wichtigsten Diskussionen in unserem Land ist.

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Quellenverzeichnis

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