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Der Zeitpunkt des Zerfalls kann für einen einzelnen ra- dioaktiven Kern nicht vorausgesagt werden. Hingegen kennt man die Zeit, nach der jeweils die Hälfte einer grossen Zahl vorhandener radioaktiver Kerne zerfallen ist: Dies ist die ( physikalische ) Halbwertszeit. Sie ist für jedes Radionuklid charakteristisch und reicht von Bruchteilen einer Sekunde bis zu Jahrmilliarden.

Beispiele von Radionukliden mit ihren Halbwertszeiten natürlichen Ursprungs:
14Kohlenstoff 5’730 Jahre
40Kalium – 1,3 Mrd. Jahre
222Radon – 3,8 Tage
226Radium – 1600 Jahre
235Uran – 700 Mio. Jahre
238Uran – 4,5 Mrd. Jahre

künstlichen Ursprungs:
90Strontium – 29 Jahre
131Iod – 8 Tage
134Cäsium – 2 Jahre
137Cäsium – 30 Jahre
239Plutonium – 4’000 Jahre

 


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Tiefenlagerung von A - Z

Das Online-Glossar erläutert die ständig angewendeten Begriffe rund um die geologische Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle aus Biologie, Chemie, Geologie, Kerntechnik und Physik. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zur Kernenergie, zu Gewässerschutz, Raumplanung soweit sie die geologische Tiefenlagerung betreffen aufgeführt. Wir hoffen, dass dieses Nachschlagewerk allen Interessierten, Mitwirkenden in den Regionalkonferenzen und unseren Mitgliedern eine verlässliche Lesehilfe in einer der wichtigsten Diskussionen in unserem Land ist.

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Quellenverzeichnis

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