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Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben, infolge von Verschiebungen an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Masse auch durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, grosse Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen. Unter dem Meerboden ausgelöste Beben werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt; sie unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen, nicht jedoch in ihrer Entstehung.
Die Wissenschaft, die sich mit Erdbeben befasst, heisst Seismologie. Die zehn stärksten seit 1900 gemessenen Erdbeben fanden mit einer Ausnahme alle an den Subduktionszonen rund um den Pazifik, dem sogenannten Pazifischen Feuerring statt. In grossen Tiefen haben Erdbeben kaum Auswirkungen. ( vgl. Intensitätsskala, Magnitude, Richterskala, Pegasos )

Schnitt durch die Erde


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Tiefenlagerung von A - Z

Das Online-Glossar erläutert die ständig angewendeten Begriffe rund um die geologische Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle aus Biologie, Chemie, Geologie, Kerntechnik und Physik. Zudem sind die gesetzlichen Grundlagen zur Kernenergie, zu Gewässerschutz, Raumplanung soweit sie die geologische Tiefenlagerung betreffen aufgeführt. Wir hoffen, dass dieses Nachschlagewerk allen Interessierten, Mitwirkenden in den Regionalkonferenzen und unseren Mitgliedern eine verlässliche Lesehilfe in einer der wichtigsten Diskussionen in unserem Land ist.

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Quellenverzeichnis

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